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Veranstaltung der Gesellschaft für subjektwissenschaftliche Forschung und Praxis (GSFP)

Klaus Weber

Familienaufstellung nach Hellinger - ein "therapeutisches" Faschisierungsprojekt?

Freitag, 11. Februar 2005, 18.00 Uhr, "Silberlaube" der FU Berlin, Raum K 24 / 21

 

aus der Einladung an die Mitglieder der GSFP:

"Die Kritik an Praxis und Theorie der Familienaufstellung nach Bert Hellinger bezieht sich vornehmlich auf das implizierte Heilungsversprechen, auf die mangelnde Reflexion dessen, was in den Aufstellungen passiert, auf die positive Würdigung Hitlers durch Hellinger und auf seine ideologischen Postulate. Meist werden Zitate Hellingers skandalisierend benutzt, um seine Ideen und Arbeitsweisen als "moralisch verwerflich" oder "unwissenschaftlich" zu brandmarken. Diese Kritik fragt allerdings kaum danach, welche "Auftreffstruktur" (Althusser) bei denjenigen Menschen vorhanden ist, die Hellingers Veranstaltungen besuchen: Wieso scheuen viele (unabhängig von politischer Orientierung, Klassenlage etc.) weder Mühe noch Kosten, um an Aufstellungen teilzunehmen? Und weiter gefragt: Was passiert dort, dass so viele von dieser Art Therapie überzeugt werden und sie weiterempfehlen?
Die wenigen Versuche, die angesprochenen Motivlagen und Überzeugungen zu destillieren (Heiner Keupp, Thea Bauriedl), sollen aus einer subjektwissenschaftlichen Perspektive überprüft werden. Gleichzeitig sollen subjektwissenschaftliche Alternativen einer "aufhebenden Kritik" angedacht werden."

 

 


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