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Veranstaltungshinweise:
Veranstaltungsreihe
Veranstaltung der Assoziation Kritische Psychologie:
Eingreifendes Denken. Kritische Psychologie und politische Praxis
Ort:
Max und Moritz, Oranienstr. 162, 10969 Kreuzberg, Berlin
Das Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es aktuelle Diskussionen und Fragestellungen zu
den Themen kritische Bildung, Gewerkschaften, Geschlechterverhältnissen und Antirassismus
aufzugreifen, um die Aktualität und Bedeutung kritisch-psychologischer Analysen für
emanzipatorische Perspektiven zu diskutieren.
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr:
Montag, 16. November 2009: Wer braucht hier welche Bildung?
Montag, 14. Dezember 2009: Is´s time to organize!
Montag, 18. Januar 2010: Geschlechterverhältnisse-Produktionsverhältnisse?
Montag, 08. Februar 2010: Der rassistische Backlash in der Psychologie
mehr...
Organisation Ferienuniversität 2010
Ferienuniversität Kritische Psychologie 2010
Wir wollen die Tradition kritisch-psychologischer Ferienuniversitäten wiederbeleben. In den Sommersemesterferien 2010 werden wir eine Woche lang zu
verschiedenen Themen rund um Kritische Psychologie in Theorie und Praxis diskutieren. Es soll ein spannendes Programm mit Einführungsworkshops,
Überblicksvorträgen, vertiefende Arbeitsgruppen und Podiumsdiskussionen geben. Dabei richtet sich die Ferienuni sowohl an diejenigen, die an einer
Weiterentwicklung der Kritischen Psychologie interessiert sind, als auch an diejenigen, die einfach nur neugierig sind und zum ersten Mal sich mit
dieser auseinandersetzen wollen.
Interessierte melden sich bitte bei sandrajankowski@web.de
Nachrichten
Mehr ist mehr! - Mit einer Buch-Prämie können sich Noch-Nicht-AbonenntInnen des Forum Kritische Psychologie zum Abonnement entscheiden.
Neu hier? Dann lohnt sich der Blick in das neu entstandene Archiv!
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Neuerscheinung
Die 2., korrigierte Auflage des Buches von Morus Markard (Argument Verlag): Einführung in die
Kritische Psychologie. Morus Markard zeichnet nach, wie die marxistische Subjektwissenschaft entwickelt wurde. Diese will Möglichkeiten auf den Begriff bringen, die
verkannt und behindert werden.
Es wird dargestellt, wie eine emanzipatorische Perspektive zu gewinnen ist, welche konkreten Probleme sich dabei ergeben und welche Aufgaben sich für eine Weiterentwicklung
der Kritischen Psychologie stellen.
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Neuerscheinung
Zwischen Anpassung und Ausstieg
Perspektiven von Beschäftigten im Kontext der Neuordnung Sozialer Arbeit.
Aus der Reihe: Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit Bd. 5
Der neoliberal inspirierte Strukturwandel des Sozialstaats in Deutschland bedeutet für die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit grundsätzlich neue Rahmenbedingungen.
Ulrike Eichinger rekonstruiert den (trans-)nationalen Entwicklungsprozess des Wandels und die zentralen Herausforderungen aus Sicht von PraktikerInnen auf Basis qualitativ-empirischer Daten.
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Neuerscheinung
Jugendliche Intensivtäter/innen
Kriminelle Karrieren und Präventionsmöglichkeiten aus Sicht der betroffenen Subjekte
Mittlerweile ist der Begriff »Intensivtäter« in die Alltagssprache eingegangen und wird als Reizwort in der Boulevardpresse verwendet, um Ängste der Bevölkerung aufzugreifen und weiter zu schüren.
Vor dem theoretischen Hintergrund Kritischer Psychologie, in Auseinandersetzung mit kriminologischen Theorien und gestützt auf Interviews mit jugendlichen Insassen des Berliner Strafvollzugs liefert Lorenz Huck Argumente gegen
personalisierende und individualistische Deutungen mehrfacher strafrechtlicher Auffälligkeit.
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Neuerscheinung
Das FKP 53 beschäftigt sich u.a. mit den Themen Praxisforschung, Umgang mit "Intensivtätern", Studierfähigkeit und Subjektivierung von Arbeit.
Das Forum Kritische Psychologie (FKP) ist der Ort, in dem Debatten um aktuelle kritisch-psychologische Diskussionen organisiert werden.
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Neuerscheinung
"Abstrakt negiert ist halb kapiert. Beiträge zur marxistischen Subjektwissenschaft - Morus Markard zum 60. Geburtstag"
Im Juni 2008 ist die Festschrift für Morus Markard erschienen. Sie versammelt Beiträge von Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Generationen zu Praxisverhältnissen, Geschichte der Kritischen Psychologie, Kritik der gegenwärtigen Psychologie und Methodenfragen.
Weitere Informationen...
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Viele Texte der Kritischen Psychologie sind nicht mehr frei verfügbar oder nur unter Mühen auffindbar. Dem soll das Projekt Digitalisierung abhelfen.
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Die Kritische Psychologie entstand aus der Studentenbewegung und den in dieser Zeit angestellten Überlegungen zum Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft. Mit der Überschreitung "binnenwissenschaftlicher" Fragen und im Zusammenhang einer "tiefgreifenden gesellschaftspolitischen und weltanschaulichen Umorientierung" (Holzkamp 1985) wandte sie sich auch gegen eine Psychologie als Herrschaftswissenschaft und die "Psychologisierung" gesellschaftlicher Widersprüche.
Die Kritische Psychologie versteht sich nicht als einzelwissenschaftliche Theorienrichtung oder "Schule", sondern vertritt einen paradigmatischen Anspruch insofern, als sich ihre Kritik überall dort gegen den psychologischen mainstream richtet, wo dieser mit unausgewiesenen kategorialen Grundlagen und dem "Primat der Methode vor dem Gegenstand" folgend, notwendig widersprüchliche Ergebnisse hervorbringen muss.
Um die kategorialen Grundlagen der Psychologie überhaupt angemessen diskutierbar zu machen, hat die Kritische Psychologie ihre Begrifflichkeit aus der historischen Rekonstruktion des Psychischen gewonnen und damit erstmals eine der Aktualempirie vorgelagerte Ebene der Auseinandersetzung eröffnet.
Methodologische Folge dieser Vorgehensweise ist eine veränderte Forschungsperspektive: Gegenstand subjektwissenschaftlicher Forschung ist nicht das Subjekt, sondern dessen Welt, wie sie von ihm empfindend, denkend und handelnd erfahren wird.
Für einen weitergehenden Einstieg sei an dieser Stelle auf den Vortrag "Die Entwicklung der Kritischen Psychologie zur Subjektwissenschaft - Theoretische und methodische Fragen" von Morus Markard hingewiesen. Abgedruckt wurde dieser Vortrag u.a. in der Sonderpiranha, einer Zeitschrift Studierender am Institut für Psychologie an der FU Berlin, in der sich verschiedene Lehrende zur Kritischen Psychologie und kritischer Wissenschaft geäußert haben.
Wir hoffen mit diesen Seiten alten und neuen Interessierten ein Forum zur Information und Diskussion zu geben. Die Breite verschiedenster Diskussionsstränge innerhalb der Kritischen Psychologie soll hier ebenso ihren Platz haben wie die Probleme der Praktiker, die sich mit dem Instrumentarium das eine (kritische und marxistisch-fundierte) Psychologie zu bieten hat, in den Widersprüchen des Alltags zurechtfinden müssen.
Diese Internetseiten werden vom Vorstand der Gesellschaft für subjektwissenschaftliche Forschung und Praxis in Zusammenarbeit mit Johannes Geffers (Webadministration) betreut.
Aktuelle Diskussionen in und um die Kritische Psychologie werden u.a. in der Mailingliste der Kritischen Psychologie geführt.
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letzte Aktualisierung: 20. Dezember 2008
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